Dr. med. univ.

Irina Horn-Bogaeva

Kindergynäkologie

Fachärztin für Frauenheilkunde und

Geburtshilfe

Kindergynäkologie

Vorsorge & Frauengesundheit

Gesundheit bewusst begleiten – in jeder Lebensphase

Gynäkologische Vorsorge bedeutet für mich mehr als eine einzelne Untersuchung einmal im Jahr.
Sie bietet die Möglichkeit, Veränderungen frühzeitig zu erkennen, Beschwerden anzusprechen, persönliche Risikofaktoren zu berücksichtigen und Fragen zu klären, für die im Alltag oft wenig Raum bleibt.
Denn Frauengesundheit verändert sich im Laufe des Lebens – von der ersten Menstruation über Verhütung, Kinderwunsch und Schwangerschaft bis hin zu hormonellen Veränderungen und den Wechseljahren.
Mein Anliegen ist es, Sie in jeder dieser Lebensphasen individuell und aufmerksam zu begleiten.



Was gehört zu einer gynäkologischen Vorsorge?

Welche Untersuchungen sinnvoll sind, hängt von Ihrem Alter, Ihrer persönlichen und familiären Vorgeschichte, früheren Befunden und möglichen Beschwerden ab.
Je nach individueller Situation kann die Untersuchung unter anderem umfassen:

• ausführliches ärztliches Gespräch und Anamnese

• gynäkologische Untersuchung

• PAP-Abstrich zur Früherkennung von Zellveränderungen am Gebärmutterhals

• HPV-Diagnostik, wenn medizinisch sinnvoll

• Untersuchung und Abtasten der Brust

• gynäkologischen Ultraschall bei entsprechender Fragestellung

• Brustultraschall bei entsprechender Indikation

• Beratung zu Zyklus, Verhütung, Kinderwunsch, Hormonen und Wechseljahren

Nicht jede Frau benötigt bei jedem Termin dieselben Untersuchungen. Vorsorge sollte sich an Ihrer persönlichen Situation orientieren.



PAP-Abstrich & HPV

Veränderungen am Gebärmutterhals verursachen häufig lange Zeit keine Beschwerden. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können dazu beitragen, Zellveränderungen frühzeitig zu erkennen.
Der PAP-Abstrich untersucht Zellen des Gebärmutterhalses auf auffällige Veränderungen.
Auch Humane Papillomaviren (HPV) spielen bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs eine wichtige Rolle. Je nach Alter, Vorgeschichte und Befund kann deshalb zusätzlich eine HPV-Diagnostik sinnvoll sein.
Ein auffälliger PAP- oder HPV-Befund bedeutet nicht automatisch, dass eine Krebserkrankung vorliegt. Wichtig ist vielmehr, den Befund richtig einzuordnen und die notwendigen weiteren Kontrollen oder Untersuchungen gezielt zu planen.



Brustgesundheit

Auch die Gesundheit der Brust gehört zur Frauengesundheit.
Neue Knoten, Veränderungen der Brust oder Brustwarze, ungewöhnliche Sekretion oder andere neu aufgetretene Veränderungen sollten ärztlich abgeklärt werden.
Je nach Alter, Beschwerden und individuellem Risiko kommen unterschiedliche Untersuchungsmethoden infrage.
Die Mammografie ist die zentrale Untersuchung zur Brustkrebsfrüherkennung. In bestimmten Situationen kann eine Ultraschalluntersuchung der Brust ergänzend sinnvoll sein.
Mir ist wichtig, Ihnen zu erklären, welche Untersuchung in Ihrer persönlichen Situation geeignet ist und wann eine weiterführende Abklärung notwendig ist.



Ultraschall – gezielt eingesetzt

Der gynäkologische Ultraschall ermöglicht die Beurteilung von Gebärmutter, Gebärmutterschleimhaut und Eierstöcken und kann bei vielen gynäkologischen Fragestellungen wertvolle Informationen liefern.
Er kann beispielsweise bei Unterbauchbeschwerden, Zyklus- oder Blutungsstörungen, auffälligen Befunden oder anderen konkreten Fragestellungen eingesetzt werden.
Dabei gilt auch hier: Nicht möglichst viele Untersuchungen machen gute Vorsorge aus, sondern die Untersuchungen auszuwählen, die für die jeweilige Frau medizinisch sinnvoll sind.



Veränderungen des Körpers ernst nehmen

Auch zwischen den Vorsorgeterminen sollten neue Beschwerden nicht bis zur nächsten Routinekontrolle warten müssen.
Ungewöhnliche Blutungen, Blutungen nach den Wechseljahren, neu auftretende Unterbauchschmerzen, auffälliger Ausfluss, Veränderungen der Brust oder andere anhaltende Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden.
Viele Veränderungen haben harmlose Ursachen. Trotzdem ist es sinnvoll, neue oder ungewöhnliche Symptome frühzeitig einzuordnen.



Vorsorge bedeutet auch Beratung

Nicht jede Frage der Frauengesundheit lässt sich durch eine Untersuchung oder einen Laborwert beantworten.
Vielleicht möchten Sie wissen, welche Verhütung zu Ihnen passt, ob Ihre Menstruation normal ist, wann Sie an Kinderwunsch denken sollten oder welche Veränderungen in den Wechseljahren zu erwarten sind.
Auch Fragen zu Sexualität, Intimgesundheit, HPV, Impfungen oder Veränderungen des eigenen Körpers dürfen Teil eines gynäkologischen Gesprächs sein.



Frauengesundheit verändert sich mit dem Leben

Mit 20 beschäftigen eine Frau oft andere Fragen als mit 35, 45 oder 60 Jahren.
Deshalb sollte sich auch gynäkologische Vorsorge im Laufe des Lebens verändern und immer wieder an die aktuelle Lebenssituation angepasst werden.
Mein Ziel ist es, nicht nur einzelne Befunde zu kontrollieren, sondern Ihre Gesundheit langfristig im Blick zu behalten – mit medizinischer Sorgfalt, verständlicher Beratung und ausreichend Zeit für Ihre persönlichen Fragen.